Das Teufelsmoor heute
Jahrtausende hat das Moor für seine Entstehung gebraucht. Die Trockenlegung und in ihrer Folge der industrielle Abbau von Torf haben sein Leben zum Erliegen gebracht. Erst in den letzten 20 Jahren wuchs das Bewusstsein um die Bedrohung der Landschaft und der Tier- und Pflanzenwelt. Naturschutzinitiativen haben bewirkt, dass die letzten Reste geschützt und Flächen zur Wiedervernässung angelegt wurden. Hier kann das Moor wieder wachsen (ca. 1 mm pro Jahr!), Wollgras und Sonnentau haben wieder ein Zuhause. Die Feuchtwiesen der Hammeniederung, eines der wichtigsten Vogelbrut- und -rastgebiete Deutschlands, werden großflächig unter Naturschutz gestellt.
Die langen Reihen der zum Trocknen aufgeschichteten Torfsoden sind nur noch an wenigen bäuerlichen Torfstichen oder Museumsanlagen zu sehen. Die Moorschiffe mit ihren aufragenden dunklen Segeln sind aber nicht aus der Landschaft verschwunden. Die gemütliche Art, die reizvolle Landschaft zu durchqueren, wurde vom Tourismus entdeckt und erfreut sich stetig steigender Beliebtheit. Das Zusammenspiel von Licht und Landschaft, von weiten Wiesen und hohem Himmel macht die Tage im Moor unverwechselbar - nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter, wenn das Land verlassen ist.
Die langen Reihen der zum Trocknen aufgeschichteten Torfsoden sind nur noch an wenigen bäuerlichen Torfstichen oder Museumsanlagen zu sehen. Die Moorschiffe mit ihren aufragenden dunklen Segeln sind aber nicht aus der Landschaft verschwunden. Die gemütliche Art, die reizvolle Landschaft zu durchqueren, wurde vom Tourismus entdeckt und erfreut sich stetig steigender Beliebtheit. Das Zusammenspiel von Licht und Landschaft, von weiten Wiesen und hohem Himmel macht die Tage im Moor unverwechselbar - nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter, wenn das Land verlassen ist.
Wo gibt es Moor?
Eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet "Torfkanal und Randmoore" beginnen Sie am besten in der Ortschaft Teufelsmoor, wo Sie der Beschilderung zum Parkplatz des Schützenvereins "Torfteufel" folgen. Hier beginnt das Hochmoor, das nördlich durch den Fluss Beek begrenzt wird. Nordöstlich schließt sich das Günnemoor an, in dem noch heute industriell Torf abgebaut wird. Ebenso wie im Hamberger Moor, das zwischen Osterholz-Scharmbeck und Hambergen östlich der B 74 in der Ortschaft Spreddig liegt (Ausschilderung nach Heilsdorf folgen), sind hier große Flächen renaturiert worden. Ein Erlebnis besonderer Art ist ein Spaziergang durch die engen Pfade des Naturschutzgebiets "Moor bei Niedersandhausen", das sich südlich anschließt (B74, Ortschaft Sandhausen, Straße "Peishamm"). Am Westufer der Oste liegt das Huvenhoopsmoor, das Sie ebenfalls über die B 74 erreichen, indem Sie auf der Strecke zwischen Gnarrenburg und Bremervörde nach Augustendorf abbiegen.


